Leitbild & Schulprogramm

Schulprogramm

„Die Primärverantwortung für die fachliche und pädagogische Arbeit liegt in der Schule selbst. Zu ihrer vordringlichen Aufgabe gehört deshalb eine systematische Schulentwicklung, die dieQualitätssicherung und -entwicklung mit einschließt.“

(SVBl 2/2000)

Partizipation / Teilnehmen am Schulleben

Wir fördern Mitverantwortung, Mitsprache und Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler und beziehen ihre Erfahrungen und Vorstellungen mit ein. Wir sind bemüht, Bedingungen zu schaffen, die geeignet sind, die Motivation zur Teilnahme am Schulleben zu fordern, fördern und zu erhalten. Kein Kind darf benachteiligt werden!

Bestandteile demokratischer Strukturen sind Klassenrat und Schülerparlament.

Feste Unterrichtszeiten

Die Unterrichtszeit von 7.45 Uhr bis 12.45 Uhr wird auf der Grundlage des Konzeptes einer Verlässlichen Grundschule garantiert. Diese Zeit beinhaltet eine Betreuungsmöglichkeit, die allen Kindern bis einschließlich der 5. Unterrichtsstunde angeboten wird.

– Die Betreuung findet in mehreren Kleingruppen statt, geleitet von unseren Pädagogischen Mitarbeiterinnen.

– Unterrichtsschluss ist nach der 6. Stunde um 13.15 Uhr.

– „Buskinder“, die bereits um ca. 7.20 Uhr ankommen, können in der kalten Jahreszeit direkt in das Flachgebäude gehen.

– Die Frühbetreuung durch Lehrkräfte beginnt um 7.30 Uhr.

– Der Unterricht findet in Zeitblöcken statt, unterbrochen von zwei großen Pausen.

Schulgebäude und Raumnutzung

Die Grundschule am Hinschweg verfügt über das Hauptgebäude, den Flachbau und die Turnhalle. Alle Räumlichkeiten wurden 2009-2012 energetisch saniert.

Im angegliederten Flachbau sind der Schulkindergarten („Kleine Schule“) und die 1. Klassen untergebracht. Diese Einheit entspricht dem Unterrichts- und Betreuungskonzept, um die altersgerechte Verbindung „unserer Kleinsten“ nicht zu unterbrechen.

Hier befinden sich auch die Betreuungsräume für den ersten Jahrgang und der Besprechungsraum unserer Beratungs- und Vertrauenslehrerin.

Weiter findet man im Flachgebäude den PC- und Video-Raum, den Werkraum und die Schulbücherei (der Bücherdrachenraum, denn in ihm haust unser Bücherdrachen „Schnüffel“).

Im Hauptgebäude werden die 2., 3. und 4. Klassen unterrichtet. Außerdem sind hier die Schulküche, der Musikraum, der Fachraum für das Textile Gestalten, der „RIK“-Beratungsraum, der Lehrmittelraum, die Verwaltung, das Lehrerzimmer und die Pausenhalle mit Bewegungsraum untergebracht.

Beratung

Die Beratungs- Vertrauenslehrerin hat einen festen kindgerechten Besprechungsraum und feste Besprechungszeiten für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Personal.

Die Zeiten hängen an den Informationsbrettern. Die Beratungslehrerin stellt sich allen Eltern am ersten Informationsabend und allen Schulanfängern in den ersten Schulwochen vor.

Regionales Integrationskonzept (RIK), Inklusion

Seit dem Schuljahr 2010/2011 kooperiert die Grundschule am Hinschweg mit der Förderschule am Feldkamp in Schiffdorf.

Diese unterstützt uns mit zwei Lehrkräften im Umfang von 27 Unterrichtsstunden / Woche.

Das Regionale Integrationskonzept sieht vor, dass frühzeitig Lern- und Verhaltensauffälligkeiten erkannt und diagnostiziert werden. Auch sonderpädagogisch überprüften Kindern wird so die Möglichkeit geboten, im gewohnten Lernumfeld zu verbleiben und gefördert zu werden (=Inklusion).

Umweltschule

Umweltbildung ist Teil des Bildungsauftrages der Schule (vgl. §2 NschG). Umweltthemen werden im Unterricht fachbezogen und auch fächerverbindend bearbeitet.

Anregungen bieten auch außerschulische Lernorte und Partner für die Kooperation. So ist die Grundschule am Hinschweg auch Partnerschule vom Universum in Bremen.

Neben den thematisch entsprechenden Projektwochen wurde die Grundschule am Hinschweg wiederholt als Umweltschule in Europa zertifiziert. Weitere Informationen können dazu auf der entsprechenden Unterseite nachgelesen werden. Die können sie direkt über diesen Link erreichen.

Partnerschulen

„Auf den Spuren der Kulturen.“

Neue Erfahrungen sammeln, Sichtweisen überdenken…

Nicht nur im Sachunterricht wollen wir uns mit anderen Ländern und Kulturkreisen beschäftigen, sondern  einen intensiveren Austausch beginnen. Partnerschulen bieten eine besondere Basis für interkulturelle Begegnungen und eine hervorragende Plattform für das gegenseitige Verständnis.

Unser Bestreben ist es, diese Möglichkeiten zu nutzen. Erste Kontakte zu potenziellen Partnerschulen wurden bereits geknüpft. Wir erhoffen uns eine zeitnahe Realisierung.

Siehe auch Seite des 4. Jahrgangs

Gesunde Schule

Ein wichtiger Baustein für eine gute Schule ist eine gesunde Schule.

Eine nachhaltige Gesundheitsförderung wird als Schulentwicklungsprozess verstanden.

Das Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften kann durch Belastungen gefährdet sein. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind Risikofaktoren für den Schulerfolg.

Die Prävention und Gesundheitsförderung, z. B. durch das „Klasse 2000“ – Programm, sind wichtige Bausteine zur Steigerung der Schulqualität. Unsere Zertifizierungen (dauerhaft: „Klasse 2000“ und „Sportfreundliche Schule“) machen deutlich, dass wir leistungsfördernde Lern- und Arbeitsbedingungen bieten.

Gesundheit und Wohlbefinden sind Grundlagen für das Bildungsgelingen!

Gesundheit: Erste Hilfe – Schulsanitätsdienst

Jedes Jahr erhalten die Schülerinnen und Schüler des 2. Jahrgangs eine Einweisung in den Erste Hilfe – Sanitätsdienst. Zum gleichen Zeitpunkt bekommen die Kinder des 3. Jahrgangs eine  Juniorausbildung und die Kinder des 4. Jahrgangs betreuen als Ersthelfer die Pausen.

Die Ausbildung wird von der Koordinatorin des DRK übernommen. Neben der praktischen Aufgabe, nämlich Methoden der Ersten Hilfe kennenzulernen und anzuwenden wird hier die Förderung sozialer Kompetenzen bewusst gemacht. Unterschiedliche Wahrnehmungsbereiche und das Engagement für gesellschaftliche Aufgaben werden durch dieses Schulangebot gestärkt.

Deutsch als Zweitsprache

Aufnahme und Unterricht von Flüchtlingskindern

Etwa 2,4 Mio. Kinder haben durch den Syrien-Konflikt keinen Zugang mehr zum Schulunterricht (Bildungsreport UNICEF 2015). Unsere Aufgabe ist es, Flüchtlingskindern auch durch den Schulbesuch einen geregelten Tagesablauf bieten zu können. Die Schulgemeinschaft kann eine sichere Umgebung bieten und das Einleben erleichtern.

Auch auf unsere Schule kommen damit verbunden vielfältige Aufgaben zu. Die Erteilung von Sprachunterricht steht mit an erster Stelle! Trotz eingeschränkter Ressourcen versuchen wir einen möglichst qualitativen Deutschunterricht zu bieten. Hier sind Lehrkräfte und ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Nicht zu unterschätzen ist die Klassengemeinschaft und die Unterstützung (auch der erwachsenen Flüchtlinge) durch die Elternschaft.

Voraussetzung für das Gelingen bleibt die personelle und sächliche Ausstattung und die Beibehaltung der Klassengrößen.