Mülltrennung ist Umweltschutz

Ziel ist eine deutliche Verringerung des Restmülls im Hinblick auf Umweltschutz und entstehende Kosten. Alle Schüler und Schülerinnen, alle Lehrer und Lehrerinnen und alle anderen an der Schule arbeitenden Personen sind aufgefordert, Müll zu vermeiden und
anfallenden Müll getrennt zu entsorgen.

Warum? (der Grund)
Schülervertretung und Lehrer waren der Meinung, dass zu viel Müll produziert und meist unsortiert entsorgt wird.

Nach ersten Anfängen wurde immer noch zu viel recycelbarer Müll gesammelt, ohne wirkliche Einsparungen zu erreichen. Wieder verwertbares Material wurde in den Mittelpunkt der Überlegungen gerückt.

Wie? (die Umsetzung)
Die Problematik wurde aufgegriffen und es bildete sich eine „AG Umwelt“ (Eltern, Lehrer, Schüler, Schulträger). Hier wurden neue Ideen entwickelt und es stetig voran ging. Trennbehälter wurden bestellt und in allen Räumen der Schule verteilt. Organische Abfälle sollen mittelfristig auf dem Schulgelände hinter dem Flachbau gesammelt werden (Kompostierung). Glas wird separat im „Sammelraum“ (Raum 2/Flur) gelagert und von dort bei Bedarf vom Hausmeister, einem Elternteil oder einem Lehrer entsorgt.

Zusammen mit dem Start des „Plenum“ 2008 wurde das getrennte Müllsammeln erneut thematisiert und die Schüler jeder Klasse dazu angehalten, die Müllbehälter regelmäßig und konsequent in den Containern zu entsorgen. Parallel dazu wurden „Trenngrundlagen“ (z. B. „Grüner Punkt“) im Sachunterricht und in den Organisationsabläufen besprochen.

Das Konzept zur Müllvermeidung und -trennung wird allen in der Schule tätigen Personen nahe gebracht. Fächer- und jahrgangsübergreifend (Kunst, Musik…) wird das Thema aufgefangen.

Wie weiter? (Perspektive)
Der Weg des anfallenden Mülls nach der Entsorgung (Müllfahrzeuge, Deponie und wissenschaftliche Begleitung der Entsorgung) werden recherchiert.

Aktionsplan für eine „saubere Wirklichkeit“

  • Müllvermeidung: Milch in Pfandflaschen…
  • Mehrweggeschirr wird für die Küche in ausreichender Anzahl angeschafft, um dieses auch bei Veranstaltungen einsetzen zu können.
  • Die Abfallberaterin besucht und informiert uns über Abfall und Wertstoffe.
  • Eine Musik-Gruppe führt ein Konzert auf Metallschrott auf.
  • Eine Kunst-Gruppe erstellt Plakate zum Thema Mülltrennung und stellt diese aus. Aufkleber werden entworfen, welche die Behälter zieren.
  • Deutliche Hinweispapiere werden von Schülerinnen und Schülern gefertigt: „Was gehört wo hinein?“.
  • Um nicht frustriert zu sein, wenn die Inhalte in den Containern wieder vermischt werden, werden Schüler und Personal erneut in Gesprächsrunden durch die Klassenräte informiert und überzeugt. Vorher werden alle Abfalleimer nach Müllsorte ausgekippt, der Abfall wurde durchsucht, um die konsequente Entsorgung zu kontrollieren.
  • Ein Müllsammeldienst für die Pausen auf dem Schulhof wird eingerichtet.

Kommentare sind geschlossen.